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Beschreibung

Wie soll nach der Erfahrung des Genozids in Ruanda Gemeinschaft neu begründet werden? Welche »Bilder« und kulturellen Formen werden vor Ort mobilisiert, um Herausforderungen der Vergangenheitsbewältigung zu begegnen? Abseits normativer Betrachtungen untersucht Erika Dahlmanns zentrale Programmatiken und Denkfiguren der staatlichen Einheitspolitik sowie Symbolwelten der postgenozidalen Kunst (politische Lieder, Theater, bildende Kunst), zu denen bislang Vorstudien fehlten. Anhand des reichen Materials aus ihrer Forschung in Gefängnissen, Regierungsinstitutionen und mit Künstlern zeigt sie, wie sich Politik und Kunst in gesellschaftliche und historische Deutungsmuster einfügen, diese verändern und Transformationen mit betreiben. Narrative der Ungleichheit werden in Bilder der Einheit, Stärke und Moral transformiert.
Produktnummer 97837705622821
EAN 9783770562282
Verlag Brill | Fink
Autor Dahlmanns, Erika
Produktform Softcover
Sprachen Deutsch
Auflage 1
Erscheinungsdatum 31.03.2017
Seiten 291
Maße Breite 156 mm x Höhe 22 mm
Gewicht 0.5 kg