"Die Gefangenen leiden sehr unter ihrer Lage"
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzten sich, neben vielen anderen, auch evangelische Theologen für NS-Täter ein. Was mit Seelsorge in den Inter… Mehr
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Beschreibung
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzten sich, neben vielen anderen, auch evangelische Theologen für NS-Täter ein. Was mit Seelsorge in den Internierungslagern in Deutschland und Kriegsgefangenenlagern im Ausland begann, wurde nach und nach zu einer umfangreichen Struktur nicht nur zur seelsorgerlichen Begleitung, sondern auch zur materiellen, rechtlichen, diplomatischen und politischen Unterstützung. Von dieser profitierten sowohl unter Anklage stehende wie auch bereits verurteilte NS-Täter. Die Evangelische Kirche der Pfalz, und vor allem deren Präsident von 1946 (1948) bis 1964, Hans Stempel, sowie dessen enger Vertrauter, Theodor Friedrich, spielten hierbei eine tragende Rolle. Hans Stempel wurde so eine zentrale Figur in einem Netzwerk, das sowohl öffentlich wie auch diskret im Hintergrund agierte, und das insbesondere in Frankreich erhebliche Wirkung entfalten konnte. Nicholas John Williams untersucht die Genese und Motive dieses Engagements.
| Produktnummer | 97831704247082 |
|---|---|
| EAN | 9783170424708 |
| Verlag | Kohlhammer |
| Autor | Williams, Nicholas John |
| Produktform | Softcover |
| Sprachen | Deutsch |
| Auflage | 1 |
| Erscheinungsdatum | 08.03.2023 |
| Seiten | 209 |
| Maße | Breite 155 mm x Höhe 19 mm |
| Gewicht | 0.32 kg |